Ausländische Investitionsanträge in Andorra wachsen im Jahr 2020

Die andorranische Regierung hat im Jahr 2020 637 Anträge für ausländische Investitionen genehmigt. Das sind rund 15% mehr als im Jahr 2019. Allerdings sank das Investitionsvolumen um 36%, von €215 Millionen auf €336 Millionen. Besonders interessant ist, dass die Zahlen von 2020 höher sind als die der Jahre 2014 bis 2018.

Von den Investitionsanträgen im Jahr 2020 wurden sieben Anträge abgelehnt, was einem ursprünglich deklarierten Wert von €13 Millionen entspricht, 25 Anträge mit einem Wert von €11,4 Millionen sind bereits abgelaufen und 2 Anträge mit einem deklarierten Wert von €60.000 befinden sich noch in Bearbeitung.

Die Anträge für das Jahr 2020 kommen vor allem aus den Nachbarländern, hauptsächlich aus Spanien gefolgt von Frankreich.

441 Investitionsanträge stammen aus dem Dienstleistungssektor und es kamen 101 Anträge aus dem Immobiliensektor. Gemeinsam machen sie den größten Teil der Anträge aus. Andere Sektoren wie Gewerbe sowie Groß- und Einzelhandel verzeichneten lediglich 83 Anträge.

Die Anzahl der notariell beurkundeten Anträge im Jahr 2020, unabhängig vom Datum der Genehmigung, betrug 417, das sind 9 % weniger als im Jahr 2019 und mit einem Investitionsvolumen von €133 Millionen machen sie 51,6 % weniger als im Vorjahr aus, in dem sie €276 Millionen betrugen.

Seit 2014 wurden in Andorra 5576 ausländische Investitionsanträge bearbeitet. Die Regierung hat 5221 Anträge genehmigt, von denen 4196 genehmigt wurden, was einem Investitionsvolumen von fast €924 Millionen entspricht.